Mitte Mai + Grüne Hölle – richtig wir sind auf dem Ring. Zum neunten Mal startet die Strongmanreihe auf dem Nürburgring und feiert mit ungefähr 13.000 Läufern eine riesige Party. Auch das Team Brooks Getting Tough will sich diesen Pflichttermin nicht entgehen lassen und reiste am Freitag mit Sack und Pack an.

Bereits bei unserer Ankunft zeigen sich die Stärken dieser Serie – an der Organisation gibt es nichts zu beklagen. Ausweis gezückt und sofort hielt man seinen Turnbeutel mit allen benötigten Utensilien inkl. ein paar netter Gimmicks in den Händen. Lediglich ein kurzfristiges Ummelden zwischen den beiden Distanzen scheint die Organisatoren etwas aus der Ruhe zu bringen.
Auch die anschließende Streckenbesichtigung barg keine Überraschungen. Die Hindernisse glichen sich im Großen und Ganzen mit denen aus den Vorjahren und das Streckenprofil hat sich mehr in Richtung Asphalt verschoben.
Am Samstagmorgen wurden wir mit dröhnenden Beats geweckt und mit jeder Stunde stieg das Wettkampffieber in uns. Obwohl man es aus den Vorjahren kannte, ist die schiere Masse an Läufern immer wieder faszinierend. Abgesehen von den prestigeträchtigen Marathons, schafft es kein Event eine solche Anzahl an Läufern zu mobilisieren.
Nachdem alle Zeitchips verschnürt, die Startnummern eingehängt und auch die letzten auf dem Klo waren reihten wir uns in den Startblock ein. Adrenalin pur oder Gänsehautfeeling – auf jeden Fall ist es einfach nur geil mit 13.000 Läufern die letzten Sekunden zu zählen und anschließend mit einem lauten Feuerwerk zu starten.

Nach ungefähr einem Kilometer gab es bereits die ersten Hindernisse – Strohballen zum Klettern, Netze zum Krabbeln, dazwischen etwas Wasser und Strom. Dabei erwies sich Streckenführung etwas ungeeignet und es kam bereits nach kurzer Zeit zu den ersten Staus. Im weiteren Verlauf blieb die Strecke diesem Schema treu, war man nach 1-2km im Laufrhythmus tauchte ein Hindernis auf und sorgte neben dem hügeligen Streckenprofil für ein bisschen Abwechslung. Als Highlight gab es zwei Rutschen, die bei den meisten ein Lächeln auf die Lippen zauberten.
Nach knapp 12km war es für die ersten Schluss und der Allererste, unser Frontmann Lukas Kempe, gewann damit die Rookie Distanz für das Team Brooks Getting Tough, dicht gefolgt von Riccardo Hawle (2. Platz) und Patrick Plein (3. Platz) ebenfalls Brooks Getting Tough Team. Auch bei den Frauen schaffte es Sara Kamzela mit einer Spitzenzeit von 01:05:30 auf die Spitze des Treppchens.
Der nächste Paukenschlag folgte auf der Langdistanz, Hagen Brosius und Robin Dechant kamen zeitgleich ins Ziel und sicherten sich mit einer Zeit von 01:43:08 den ersten Platz gleich doppelt. Unsere Susanne machte des den Jungs nach und holte sich in 01:56:57 den ersten Platz bei den Frauen.

Unterm Strich bedeutet das auch der Sieg in der Teamwertung auf beiden Distanzen.
– YES --

Neben unseren Treppchen Steiger zeigte jeder unsere Läufer an diesem Wochenende seine eigene Bestleistung und da wir uns über den Teamspirit identifizieren, sind wir auf alle diese Leistungen sehr sehr stolz und freuen uns mit jedem unserer Recken, egal ob auf Platz eins oder auf Rang 2468.

Der Strongmanrun auf dem Nürburgring ist immer eine tolle Angelegenheit und für Einsteiger in die ORC Szene ein idealer Lauf. Dennoch gibt es auch ein paar Kritikpunkte von denen die doppelte Streckenführung am meisten ins Gewicht fällt. Viele würden es befürworten, wenn sich die Macher auf einen Rundkurs festlegen, welcher nicht doppelt begangen werden muss. Die Staus sorgen immer wieder für Frustration bei Läufern aus allen Leistungsniveaus. Nichtdestotrotz empfinden wir die Einführung der Rookie Distanz als eine sinnvolle Erweiterung.

Bis zum nächsten Mal
Euer Getting Tough Team

 

PS: Unser Captain war dieses Mal so schnell, dass sogar die Zeitmessung nicht mitkam und er auf einem unsichtbaren Platz landete.

 

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