The last ever TOUGH GUY ® The Original

„Tough Guy® was a window of opportunity to test oneself, on every discipline in life, in one day.
It becomes a fever to achieve, to fail, to come back, to attempt the chunks missed on the previous attempts. There are no Social/Sexual/Age barriers, once stripped of Materialistic Make Up it is oneself against the course with the simple security of the Family of Equals in front, behind and around oneself. Younger achievers view it as the window to adulthood.“ (www.toughguy.co.uk/about)

Das selbsternannte härteste Rennen der Welt lockt seit nunmehr 30 Jahren tausende Sportler nach Wolverhampten in den englischen Midlands. Doch eine Nachricht im Spätsommer 2016 ließ die gesamte OCR-Community aufhorchen. Unter dem Titel WORLDS TOUGHEST TOUGH GUY ® sollte der letzte Tough Guy ® stattfinden.

Ob nun ein geschickt eingespielter Marketing-Gag oder wirklich das endgültige AUS für das legendäre Rennen – es wirkte. Über 6000 Sportler aus allen Teilen der Welt fanden sich wie üblich am letzten Wochenende im Januar ein um beim „Finale“ dem Urvater Billy „Mr. Mouse“ Wilson die Ehre zu erweisen.

Auch wir ließen uns das nicht nehmen und reisten mit dem größten Team EVER (98 Sportlern) zur Kult-Veranstaltung. Als erfolgreichstes Team dieser Veranstaltung galt es den letzten Team-Titel zu verteidigen.

Seit nunmehr 2 Jahren erweist das Getting Tough Team „Mr. Mouse“ auf seine ganz eigene Art seine Ehrerbietung. So verwunderte es kaum mehr jemand, dass im Novotel in Wolverhampten unglaublich viele Sportler im Retrolook mit Schnauzbart aufliefen.

Wie jedes Jahr ist diese Veranstaltung für uns als Verein eine der Besten überhaupt. Und das liegt weniger am Tough Guy ® selbst, sondern vielmehr an dem Wochenende. An keiner Veranstaltung im Jahr sind so viele Sportler des Vereins anzutreffen wie an diesem. So verwunderte es auch nicht, dass wir mit der gesamten Meute zum „Captains Table“ fast die Hälfte aller Sitzplätze im Oddfellows belegen konnten.

Streckenbesichtigung:

Bei bestem Wetter mit Sonne und Plusgraden ging es am Samstag zur Besichtigung der Strecke. Die Veteranen unter uns staunten nicht schlecht!!!

Scheinbar hatte man „Mr. Mouse“ wochenlang einen Bagger ausgeliehen. Überall an den sonst noch freien Flächen sah man nur noch Gruben. Aber die Gruben waren nicht das einzige was „Mr. Mouse“ uns als weiteres Hindernis in den Weg legen wollte. Er hatte nicht zu wenig versprochen – es sollte der härteste TOUGH GUY ® überhaupt werden.

Bereits an diesem Tag merkte man deutlich die Anspannung unter den Teilnehmern.

RACE-DAY:

Was es auch immer ist – ein Fluch oder der Pakt mit dem Teufel - „Mr. Mouse“ hat es wieder geschafft. Wie sollte es auch anders sein – das Wetter ist mistig. Es ist nicht wirklich eisig, aber die Verzögerung des Startes durch die vielen Registrierungen zehren bereits eine Stunde vor Start an den Nerven so mancher Teilnehmer.

Endlich!!! Eine Durchsage folgt die den Start in etwa 15min ankündigt. Die Anspannung steigt und die „Ghost Squad“ heizt die Teilnehmer nochmal richtig auf. Die Rauchfackeln werden gezündet... Alle Veteranen unter uns wissen, dass es gleich losgehen muss. Doch die Meute hinter uns hat sich bereits in Bewegung gesetzt. Der Schuss und etwa 6000 Sportler rennen unter Gebrüll in die kreierte Hölle in den Midlands. Die Streckenänderung zu den letzten Jahren bereitet trotz hiesiger Diskussionen am Vortag keinerlei Probleme. Wie auch in den letzten Jahren konnte sich die Elite bereits nach den ersten drei-vier Kilometern deutlich von der Masse der Läufer trennen.

Während die kleineren Hindernisse des Slaloms auf der großen Wiese das Läuferfeld noch gut entzerren konnten, sorgte das Hindernis „Slalom“ am hintersten Rand der Farm spätestens ab dem Mittelfeld für die ersten Staus. An diesem Hindernis konnte der OCR-Worldchampion J. Albon wie auch bereits 2015 seinen Vorsprung deutlich ausbauen.

Der Einstieg in die Killing Fields war wie in den Jahren zuvor der „Tiger“. Die erste Änderung die deutlich auffiel, waren die entfernten „Berlin Walls“ vor dem „Behemoth“. Das „Battle of Some“ sollte dieses Jahr aber nur ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Hindernis „Dead Legs“ werden. Eine nicht mehr enden wollende Ansammlung von Matschruben trieb auch die Erfahrenen unter uns spätestens hier an den Rand der Verzweiflung. Neben den sonst üblichen Hindernissen wie der „Torture Chamber“ oder den „Water Tunnels“ gab es ein neues Hangelhindernis mit Reifen und eine Rutschbahn vor dem „Dragon Pool“. Und war es in den letzten Jahren nur noch ein Katzensprung nach dem „Colloseum“, durften wir uns auf den letzten Metern noch über weitere Matschgruben erfreuen.

„Mr. Mouse“ hatte Wortgehalten. Die Strecke hat nochmal ordentlich an Härte gewonnen. Nur gut, dass die Witterung nicht ganz so bescheiden wie 2015 war. Das hätte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu deutlich mehr Ausfällen geführt.

Wir verneigen uns und werden den Tough Guy ® The Original vermissen und freuen uns auf Mr. Mouse War without weapons to end all wars.

 

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